Sie sehen hier eine Liste aller Archipel Artikel der Ausgabe 188 (12/2010).

LAUTSPRECHER: Von Bamako nach Dakar

 LAUTSPRECHER: Von Bamako nach Dakar

Die Karawane für Bewegungsfreiheit und gerechte EntwicklungEinige hundert AktivistInnen aus westafrikanischen und europäischen Ländern bereiten sich seit einiger Zeit auf eine ganz besondere Reise vor: Von Ende Januar bis Mitte Februar des kommenden Jahres soll die «Karawane für Bewegungsfreiheit und gerechte Entwicklung» von Bamako, der Hauptstadt Malis, nach Dakar, der Hauptstadt Senegals ziehen, wo zu dieser Zeit das Weltsozialforum stattfinden wird. Original Author:  Dieter A. Behr, Wien

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ALMERIA: Im magischen Quadrat der Ablehnung des anderen

ALMERIA: Im magischen Quadrat der Ablehnung des anderen

«Um die Menschen zu lieben, muss man zutiefst verabscheuen, was sie unterdrückt» J.P. SartreJeder Augenblick der menschlichen Geschichte ist geprägt von Ängsten und Illusionen, die er hervorgerufen hat, und nicht nur durch die materiellen und immateriellen Umwandlungen, die er durchgesetzt hat. Ist die Theorie, dass «Die Menschen frei und gleich an Rechten geboren werden ...» nicht eine Traumvorstellung hochentwickelter, moderner Menschen? Symbolisiert sie nicht unsere Ratlosigkeit in einer Welt, in der alles in Frage gestellt wird: das System der Grenzen, der Werte ...? Original Author:  Spitou Mendy (Gewerkschafter der SOC-Almeria)

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ZEITGEIST:«Alles Öko» - Hirnwerkelei oder Politik?

ZEITGEIST:«Alles Öko» - Hirnwerkelei oder Politik?

Kann man Ökologie zu Politik erheben, ohne Öko-Bürger zu sein? Welchen Typus von politischen Subjekten bringt ökologischer Bürgersinn hervor? Wie stellt sich der Öko-Bürger als von der Natur separiertes Wesen vor? Welches sind die Grenzen einer so gearteten politischen Subjektwerdung? Eine Analyse der Untertöne des Artikels «Tout-à-l’éco» («Alles Öko»), erschienen in der französischen Zeitschrift Z*. Original Author:  Die FreundInnen von Clark Kent

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EISZEIT: Rassistische Befreiungsschläge

EISZEIT: Rassistische Befreiungsschläge

Sarrazin, die «wutschäumende Mitte» und die kulturalistische Lösung sozialer ExklusionHaben sich seit dem Absturz der New Economy die vielzitierten Chancen postmoderner Lebenswelt immer mehr verflüchtig und sind den immer aufdringlicher werdenden Risiken gewichen, so steht mit dem Einbruch der Weltwirtschaft eine neue Qualität krisenhafter Wirklichkeit vor der Tür. Der Ausschluss aus dem System regulärer und formeller Arbeitsverhältnisse betrifft nicht länger nur die sogenannten Unterschichten, vielmehr frisst sich die soziale Exklusion immer mehr in Richtung Wohlstandsbauch der Mittelschichten voran.Im Krisenprozess der abstrakten Arbeit macht die säkulare «Produktion menschlichen Abfalls» (Zygmunt Baumann), d.h. für die Verwertung nutzloser Menschen, auch vor der «gesellschaftlichen Mitte» nicht Halt, obwohl diese selbst sich etwas ganz anderes zusammenphantasiert. Kein Wunder also, dass sich ein irrationales Bedrohungsgefühl weiter Bahn bricht, das zunehmend den Zeitgeist der gesamten Gesellschaft flutet und regressive Antworten auf den sozialen Ausschluss präsentiert. Original Author:  Karl-Heinz Lewed (Krisis*)

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DEUTSCHLAND: Steilvorlagen für Neofaschisten

DEUTSCHLAND: Steilvorlagen für Neofaschisten

Den Ergebnissen zufolge geraten insbesondere Muslime ins Visier. Fast 60 Prozent der Deutschen wollen Muslimen verbieten, ihre Religion auszuüben. Bemerkenswert dabei: Islamfeindliche Einstellungen sind selbst bei der Hälfte der Deutschen verbreitet, die rechtsextremen Aussagen an sich überwiegend kritisch gegenüber steht. Dabei sind rechtsextreme Einstellungen in der Mitte der Gesellschaft sogar stärker ausgeprägt als in der ärmeren Bevölkerungsschicht. Die Angst vor dem sozialen Abstieg, verstärkt durch die Krise, mache die Mittelschichten anfällig für rechtsextreme Ansichten. Die zunehmende soziale Unsicherheit und das Anwachsen der «prekarisierten Unterschicht» spielen eine wichtige Rolle.Die sich überschlagenden Debatten zur Integration treiben seltsame Blüten: Kanzlerin Merkel sowie Bayerns Ministerpräsident Seehofer finden, dass der «Multikulti-Ansatz» (was immer das bedeutet) gescheitert sei. Original Author:  Herma Ebinger EBF

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Aktuelle Termine

Okt 2017
24
20:15
Buchlesung in St.Gallen mit Emmanuel Mbolela

MEIN WEG VOM KONGO NACH EUROPA
Zwischen Widerstand, Flucht und Exil; mit dem Autor Emmanuel Mbolela
St.Gallen, Palace, Zwinglistr. 3, Lesung in französischer Sprache mit deutscher Übersetzung
Flyer hier


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