Sie sehen hier eine Liste aller Archipel Artikel der Ausgabe 190 (02/2011).

LAUTSPRECHER: Mit der Karawane durch Westafrika

 LAUTSPRECHER: Mit der Karawane durch Westafrika

In der letzten Ausgabe des Archipel wurde bereits ausführlich von diesem ambitionierten Projekt berichtet: Über 250 AktivistInnen, vorwiegend aus Mali, aber auch aus Deutschland, Österreich, Frankreich und den Niederlanden, machen sich während zehn Tagen auf die Reise von Bamako nach Dakar, um gegen die Externalisierung des EU-Grenzregimes, gegen Neokolonialismus und Ausbeutung, sowie für globale Bewegungsfreiheit und gerechte Entwicklung zu protestieren. Letzte Station wird das Weltsozialforum in Dakar sein, auf dem die Karawane mehrere Workshops anbieten wird.Unterwegs werden wir an vielen Orten anhalten, um gemeinsam über Perspektiven des Widerstands und über transnationale Vernetzung zu diskutieren und um neue Freundschaften und Verbindungen zu knüpfen. In dem nun folgenden Artikel wollen wir uns, den Reisenden, und euch, die ihr uns von Europa aus unterstützt, einige wissenswerte Informationen bezüglich der politischen Realität in Mali und anderen westafrikanischen Ländern in Erinnerung rufen. Original Author:  AktivistInnen des Netzwerks Afrique Europe Interact

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AKTUELL: Der Kampf um den Saatgutmarkt

AKTUELL: Der Kampf um den Saatgutmarkt

Eigentumsrechte auf Lieder, auf literarische Texte oder auf technische Erfindungen sind Teil des bestehenden Wirtschaftssystems, in dem jede neue kulturelle Schöpfung oder technische Entwicklung für möglichst viel Geld vermarktet wird. Geistige Eigentumsrechte auf Lebewesen sind fragwürdig, da weder von einem Erfinder eines Lebewesens gesprochen werden kann, noch eine eindeutige technische Beschreibung von Lebewesen möglich ist.Aber warum sollte man nicht auch die Sterne patentieren, wo doch das Gerät, mit dessen Hilfe sie entdeckt wurden, eine technische Erfindung ist? So absurd das klingt, werden dennoch heute Patente auf Pflanzen und Tiere mit genau diesem Argument erteilt. Original Author:  Jürgen Holzapfel EBF

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KOMMENTAR: Homophober Moslem, aufgeklärter Westen

KOMMENTAR: Homophober Moslem, aufgeklärter Westen

Im Jahr 2005 legte die baden-württembergische Landesregierung den so genannten Muslim-Test auf, einen Gesprächsleitfaden für die Einbürgerung, der sich speziell an Einwanderer aus islamischen Ländern richtete. Ein Teil dieses Fragebogens zielte darauf ab zu überprüfen, ob der Bewerber willens sei, homosexuellen Lebensweisen die nötige Toleranz entgegenzubringen. Darin schwang die doppelte Unterstellung mit, dass, erstens, die Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Liebe ein fester Bestandteil der deutschen Leitkultur wäre und, zweitens, dass muslimische Einwanderer diese Leitkultur potentiell bedrohten.Um das Groteske dieser Situation auszumalen, kann man gar nicht oft genug darauf hinweisen, dass es ausgerechnet die Autorin dieses Papiers war, die CDU nämlich, die nach dem Zweiten Weltkrieg dafür sorgte, dass der von den Nazis verschärfte Homosexuellenparagraph 175 unverändert erhalten blieb. Allein bis 1969 wurden aufgrund dieses Paragraphen etwa 100.000 Verfahren wegen so genannter «Unzucht zwischen Männern» eröffnet, und bis 1994 konnte sich der Bundestag nicht entschließen, auf dieses antihomosexuelle Verfolgungsinstrument gänzlich zu verzichten. Original Author:  Georg Klauda*

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GESTERN - HEUTE - MORGEN: Piratenutopien

GESTERN - HEUTE - MORGEN: Piratenutopien

Während des «goldenen Zeitalters» der Piraterie im 17. und 18. Jahrhundert plünderten Besatzungen von früheren proletarischen Rebellen und Aussteigern aus der Zivilisation die lukrativen Schifffahrtsrouten zwischen Europa und Amerika. Auf Landenklaven und in Freihäfen, die sich auf Inseln oder entlang der Küstenlinie außerhalb der Reichweite der Zivilisation befanden, entstanden auf diese Weisen «Piratenutopien». Vierter Teil.

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LAUTSPRECHER: G8/G20 Aufruf von Dijon (Deauville – nein danke!)

 LAUTSPRECHER: G8/G20 Aufruf von Dijon  (Deauville – nein danke!)

2011, «DIE» letzte Krise befindet sich nun in ihrem dritten Jahr. In Europa ist die Finanz- und Bankenkrise zu einer Krise der Staaten geworden. Nachdem den Banken und großen Unternehmen Milliarden hinterher geworfen wurden, sagen die Regierungen nun, dass sie ihre Schulden nicht mehr auf sich nehmen können.Stattdessen entwickeln sie mit Hilfe von internationalen Organisationen (IWF, EZB) Sparpläne: Senkung der Löhne, Senkung der Sozialhilfen und der Renten, massive Kündigungswellen, Privatisierung von öffentlichen Diensten, Abschaffen von Sozialrechten usw. Auch wenn revolutionäre Bewegungen in mehreren Ländern entstehen wie in Griechenland, Rumänien, England, Italien, Frankreich, ist die Politik des Bruchs mit dem Sozialstaat nicht aufzuhalten. Zunehmende Ausbeutung und Ungleichheit, Repression gegen MigrantInnen, die Entwicklung und Verbesserung von Überwachung und Kontrolltechniken, Gentrification und Ghettoisierung werden begleitet von einer gut geölten Medienpropaganda und einer kraftvollen Sicherheitspolitik, um die Einheit zu erhalten und Angriffe zu verhindern.

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Aktuelle Termine

Okt 2017
24
20:15
Buchlesung in St.Gallen mit Emmanuel Mbolela

MEIN WEG VOM KONGO NACH EUROPA
Zwischen Widerstand, Flucht und Exil; mit dem Autor Emmanuel Mbolela
St.Gallen, Palace, Zwinglistr. 3, Lesung in französischer Sprache mit deutscher Übersetzung
Flyer hier


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