Sie sehen hier eine Liste aller Archipel Artikel der Ausgabe 194 (06/2011).

DOSSIER SAATGUT/ BRÜSSEL:Freiheit für unser Saatgut

DOSSIER SAATGUT/ BRÜSSEL:Freiheit für unser Saatgut

Der europaweite Protest gegen die geplanten europäischen Saatgutgesetze wird nicht mit den zwei Aktionstagen am 17. und 18. April in Brüssel enden. An den beiden Tagen kam die Tragweite der Saatgutgesetze und die verschiedenen Formen des Widerstandes zum Ausdruck: Die Saatguttauschbörse, das Forum «Freier Zugang zu Saatgut ist ein Menschenrecht», die Solidarität mit Bauern in Indien und der Türkei, die Anti-Lobby-Demonstration, und die Übergabe der Petition «Zukunft säen - Vielfalt ernten» mit 58.000 Unterschriften an Abgeordnete des Europäischen Parlamentes. Original Author:  Jürgen Holzapfel EBF-Deutschland

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DOSSIER SAATGUT/ INDIEN: Samen des Widerstands

DOSSIER SAATGUT/ INDIEN: Samen des Widerstands

Seit vielen Jahren helfen uns Stimmen aus den südlichen Ländern zu verstehen, dass die europäische Saatgutpolitik nicht nur in Europa, sondern auch bei ihnen zu fatalen Folgen führt und schwerwiegende Konsequenzen für die Biodiversität hat. Während der fünften Konferenz zur Saatgutvielfalt in Graz 2010 klärten Vertreter aus Mexiko, Guatemala und der Türkei1 darüber auf. Original Author:  Nicholas Bell EBF-Frankreich

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SPANIEN: Biologische Ausbeutung?

 SPANIEN: Biologische Ausbeutung?

Die Andalusische Landarbeitergewerkschaft SOC hat vor kurzem ein erstes Ziel im Kampf gegen die Ausbeutung der ArbeiterInnen von Bio Sol, einem großen Unternehmen für biologische Obst- und Gemüseproduktion in Barranquete, in der Nähe von Nijar in der Provinz Almeria, erreicht.Bio Sol Portocarro, ein wichtiger Produktions- und Handelsbetrieb, baut sein Obst und Gemüse sowohl auf dem eigenen als auch auf dem Gelände von fünfzehn weiteren Landwirten an. Insgesamt sind ca. hundert Hektar mit Plastiktunneln belegt; sechs davon sind mit den modernsten technischen Mitteln ausgestattet. Acht Prozent der Produktion, ungefähr 7.000 Tonnen, werden in die Länder der EU exportiert. Der aufeinander folgende Anbau von Tomaten, Paprika, Gurken, Zucchini, Auberginen sowie Wasser- und Honigmelonen garantiert eine über das ganze Jahr währende Rentabilität. Bio Sol erhält zahlreiche regionale und finanzielle Zuschüsse sowie Subventionen der spanischen Behörden und so manche Gelder aus Europa. Original Author:  Federico Pacheco SOC-Almeria

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SCHWEIZ: Das Feld der Mädchen

SCHWEIZ: Das Feld der Mädchen

Weltweit fanden am 17. April über hundert Veranstaltungen und Aktionen auf Initiative von Via Campesina* statt. Mit ihnen wurde an den Tod von 22 Bauern erinnert, die vor einigen Jahren, während einer Besetzung der brasilianischen Autobahn BR-150, ums Leben kamen. Durch diese Besetzung sollte die brasilianische Regierung und die des Bundesstaates Pará dazu gebracht werden eine Agrarreform auszuarbeiten. Dieses Jahr haben GenferInnen mit der Besetzung des «Champ des Filles» am internationalen Aktionstag teilgenommen. Das Terrain wurde 1996 durch eine Umdeklarierung Spekulationsobjekt und liegt seither brach. Hier einige Auszüge aus Texten, die während der Besetzung und in der Folge veröffentlicht wurden. Original Author:  Die Mädchen vom Feld

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BUCHEMPFEHLUNG: Der Sklavenaufstand in Rosarno

BUCHEMPFEHLUNG: Der Sklavenaufstand in Rosarno

Orangen-Ernte, Krise, Ausbeutung, Elend, Mafia, Rassismus, Provokationen:Am 7. Januar 2010 brachten die Schüsse auf zwei afrikanische Landarbeiter in der süditalienischen Kleinstadt Rosarno das Fass zum Überlaufen. Ein bisher nie gekannter Aufstand der modernen Sklaven in der industriellen Landwirtschaft Europas brach aus, während sich der einheimische Mob zu einer brutalen Jagd auf die Afrikaner zusammenrottete … Original Author:  Jean Duflot

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Aktuelle Termine

Okt 2014
25
17:00
"Die Utopie der Widerspenstigen" - Ausstellung zu 40 Jahren Longo maï

25. Oktober bis 15. November 2014
Berlin - Freies Museum
Bülowstrasse 90
ab 26.10.14 täglich von 12 bis 20 Uhr
www.prolongomai.ch

Weitere Veranstaltungen im Rahmen des Ausstellungsprogramms entnehmen Sie bitte der PDF-Datei.

Die gegenwartszentrierte Ausstellung zeigt das heutige Bestehen der Kooperative Longo maï als gelebte Kritik an der kapitalistischen Gesellschaft, die eine eigenständige Lebensweise hervorgebracht hat.
Sie ist in vier Themenfelder gegliedert, die die wichtigsten Bereiche von Longo maï zeigen: Selbstverwaltung in der Gruppe, Landwirtschaft als Basis, ökonomisches System der Kooperativen, politische Interventionen von 1973 bis heute.
Zusätzlich werden einzelne wichtige Etappen der bewegten 40jährigen Geschichte von Longo maï mit historischen Objekten und Dokumenten dargestellt.
Die Ausstellung zeigt keinen in sich abgeschlossenen Modellversuch, sondern den Wandel der Kooperativen und lädt ein, über Möglichkeiten und Grenzen dieses gelebten Experiments nachzudenken. Unterstützt wird dies durch die dialogische Inszenierung der gezeigten Objekte aus den Kooperativen, Videoinstallationen und audiovisuelle Stationen.

Konzeption Palma3,
Leitung Andreas Schwab, Bern,
Szenografie: Atelier Gillmann, Basel
in Zusammenarbeit mit Longo maï


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Fax: +43-42 38-87 05 4

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