Sie sehen hier eine Liste aller Archipel Artikel der Ausgabe 195 (07/2011).

UKRAINE: Historische Mo(nu)mente

UKRAINE: Historische Mo(nu)mente

Vor Kurzem sind einige von uns zu einem EBF-Treffen in die Ukraine gefahren. In dieser und weiteren Nummern des Archipels publizieren wir einige Eindrücke dieser Reise.Hinter der ukrainischen Grenze fuhren wir auf löchrigen Strassen dahin und versuchten, uns anhand der kyrillisch geschriebenen Wegweiser einigermaßen zurechtzufinden. Dabei stießen wir immer wieder auf große Denkmäler. Ich bin kein Ukraine-Experte und hoffe, dass mir hier keine historischen Fehler unterlaufen. An allen Ecken begegneten wir Monumenten mit der Symbolik und der Ästhetik aus der Zeit, als die Ukraine noch zur Sowjetunion gehörte. Sogar der gute alte Wladimir Ilitsch mit wehendem Bart, den festen Blick auf eine strahlende Zukunft unter dem real existierenden Sozialismus gerichtet, zeigte sich uns noch. Original Author:  Cédric Bertaud

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SPANIEN: LandarbeiterInnen wehren sich

SPANIEN: LandarbeiterInnen wehren sich

Mitte Mai 2011 besuchte eine Delegation österreichischer GewerkschafterInnen die Region Almeria in Südspanien, um sich über die Arbeitsbedingungen in der industriellen Landwirtschaft zu informieren und Kontakte zur Gewerkschaft SOC zu knüpfen. Mit dabei waren FunktionärInnen des ÖGB und der Arbeiterkammer, BetriebsrätInnen sowie eine Journalistin des österreichischen Rundfunks. Über die miserablen Arbeitsbedingungen für LandarbeiterInnen, die im industriellen Sektor der europäischen Gemüse- und Obstproduktion vorherrschen, wird bereits seit Jahren vielfach berichtet, sei es in mainstream-Medien oder in unabhängigen und kritischen Zeitungen, blogs und Filmen. Dokus wie «We feed the world» oder «Unser täglich Brot» haben einem relativ breiten Publikum hinreichend deutlich gemacht, dass billiges Obst und Gemüse nicht ohne die Verfügbarkeit einer Reservearmee von hyper-prekären, meist migrantischen, oft illegalisierten ArbeiterInnen zu haben ist. Original Author:  Dito Behr EBF-Wien

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GESTERN - HEUTE - MORGEN: Musterschüler und Zauberlehrling 1. Teil

GESTERN - HEUTE - MORGEN: Musterschüler und Zauberlehrling 1. Teil

Wieviel Westen steckt im modernen Islam? In der Debatte über den Islam ist oft die Rede von einer Identität, die mit den westlichen Werten unvereinbar sei. Thomas Bauer, Professor für Islamwissenschaft und Arabistik an der Universität Münster, zeigt im Folgenden auf, dass der moderne Islam, radikal oder gemäßigt, nicht als Fortsetzung des traditionellen Islam angesehen werden kann und dass er mehr von der Kolonisierung als von seinen historischen Quellen geprägt ist.Wir Kulturwissenschaftler – und gerade wir, die wir uns mit außereuropäischen Kulturen beschäftigen – sind Experten für das Fremde. Wir sind gestählte Recken im Kampf gegen eurozentrische Wahrnehmungen fremder Kulturen. Wir sind Alteritätsdetektoren, die aufspüren, wie in anderen Kulturen anders gelebt, gedacht und gefühlt wird, und wir werden nicht müde, vor vorschnellen Gleichsetzungen von Phänomenen fremder Kulturen mit scheinbar ähnlichen Phänomenen in der eigenen Kultur zu warnen. So kämpften wir also lange dagegen an, im Fremden immer nur ein Spiegelbild – und sei es ein verzerrtes – des Eigenen zu sehen. Original Author:  Prof. Thomas Bauer*

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WISSENSCHAFT: Technologie in der Agonie

WISSENSCHAFT: Technologie in der Agonie

Vor 25 Jahren Tschernobyl, heute Fukushima. Und morgen?Die Einstufung des Atomunfalls in Japan mit 7 auf der Bewertungsskala für nukleare Ereignisse setzt die beiden Katastrophen annähernd gleich. Wie es einer der zahllosen Kommentatoren dieser zwei Ereignisse ausdrückte, ist «die Atomkraft die gefährlichste Art und Weise, Wasser zum Kochen zu bringen». Mit dieser humoristischen Ausdrucksweise wird verdeutlicht, dass die enorme Kraft des Atoms auf noch extrem primitive Weise zur Anwendung kommt. Original Author:  Bertrand Louart* Radio Zinzine

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SCHWEIZ: Asylgesetz: ein Ausweg aus der Sackgasse?

SCHWEIZ: Asylgesetz: ein Ausweg aus der Sackgasse?

Zum ersten Mal seit dem ersten Asylgesetz von 1981 ist eine Sozialdemokratin Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für Justiz und Polizei (EJPD) geworden. Die VertreterInnen einer menschlichen Asylpolitik warteten also gespannt auf die Vorschläge von Frau Simonetta Sommaruga, nachdem sie seit dreißig Jahren unzählige Verschärfungen des Asylgesetzes über sich ergehen lassen mussten.Aber leider war die Hoffnung umsonst. Der neue Asylgesetzvorschlag ist identisch mit den vom damaligen «Flüchtlingsdelegierten» Peter Arbenz vertretenen Lösungen Ende der 80er Jahre: Er wollte damals die Schweiz vor einer «Invasion» retten und scheiterte schon wenige Jahre später kläglich. Ein «Dringlicher Bundesbeschluss» der Schweizer Regierung verlangte damals die Beschleunigung der Asylverfahren, aber er konnte dieses Vorhaben nicht umsetzen.Frau Sommaruga versucht, den neuen Beschleunigungsvorschlag mit der Einführung einer juristischen Hilfe für die Asylbewerber zu verharmlosen. Aber ihre Überzeugungskraft scheint nicht sehr weit zu gehen. Original Author:  Yves Brutsch*

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Aktuelle Termine

Okt 2017
24
20:15
Buchlesung in St.Gallen mit Emmanuel Mbolela

MEIN WEG VOM KONGO NACH EUROPA
Zwischen Widerstand, Flucht und Exil; mit dem Autor Emmanuel Mbolela
St.Gallen, Palace, Zwinglistr. 3, Lesung in französischer Sprache mit deutscher Übersetzung
Flyer hier


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