Sie sehen hier eine Liste aller Archipel Artikel der Ausgabe 198 (11/2011).

DOSSIER: Der französische Wald Ein Graben zwischen Realität und offiziellen Reden

DOSSIER: Der französische Wald Ein Graben zwischen Realität und offiziellen Reden

Seit jeher prägt der französische Wald unsere Landschaften und Kulturen. Schönheit und Pflanzenvielfalt. Aber wie sieht es heute aus? Die Entwicklung ist besorgniserregend.1850 bleiben nach 7000 Jahren immer intensiveren Rodungen noch knapp acht Prozent des Waldbestandes. Der Einfluss von Colbert im XVII. Jahrhundert (französischer Staatsmann, Finanzminister unter Ludwig XIV und Begründer des Merkantilismus) und anschließend die junge und stolze Staatsverwaltung von Wasser und Wald schmälern das Nutzungsrecht der Bauern zusehends zugunsten des Adels (Treibjagd) und der Interessen der Schifffahrt und Industrie (Glasfabriken, Stahlverarbeitung, Gerbereien...). Im XX. Jahrhundert verringert sich der Druck auf den Waldbestand zeitweise dank der Benutzung von Kohle und Erdöl. Die von der Waldverwaltung durchgeführte Wiederaufforstung von Berggebieten vermag die Situation etwas zu verbessern. Aber die beiden Weltkriege verursachen beträchtliche Schäden. 1948 führt der Landwirtschaftsminister den «Nationalen Waldfonds» ein, der die Wiederaufforstung von Landwirtschaftsland und «wertlosem Unterholz» stark subventioniert. Original Author:  Gaetan du Bus*

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LAUTSPRECHER: Mumia Abu-Jamal und das US-amerikanische Strafsystem

LAUTSPRECHER: Mumia Abu-Jamal und das US-amerikanische Strafsystem

Der Fall des afroamerikanischen Journalisten Mumia Abu-Jamal steht seit Jahrzehnten für das Verhältnis von Bürgerrechten und politischer Repression in den USA. Als politischer Gefangener im Todestrakt hat Mumia den Blick auf die verborgenen Hochsicherheitstrakte und das beinahe wöchentlich durchgeführte, sterile Ermorden von Gefangenen durch einen Giftspritzen Cocktail erhellt. Während er selbst, begleitet von einer länderübergreifenden Solidaritätsbewegung nach beinahe 30 Jahren, noch immer um sein Leben und seine Freiheit kämpft, wollen wir im Folgenden versuchen, etwas tiefer hinter die Kulissen der Justiz und Gefängnisse sowie der politischen Repression in den USA zu schauen.Mumia Abu-Jamals Verfahren fand 1982 in Philadelphia statt. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International kritisierte die systematische Aussonderung afroamerikanischer Geschworener, das Verwenden eines erfundenen Geständnisses, das Zurückhalten entlastender Beweise sowie die Manipulation von ZeugInnen. Amnesty attestierte einen «Bruch von internationalen Mindeststandards … fairer Verfahren» und fordert seit dem genau wie Mumia selbst eine Neuverhandlung1. Original Author:  Gruppe Free Mumia (Berlin)

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BUCHBESPRECHUNG:Eine Wissenschaftsgeschichte – nur allzu progressiv Zweiter Teil.

BUCHBESPRECHUNG:Eine Wissenschaftsgeschichte – nur allzu progressiv  Zweiter Teil.

Der Verlag L’Echappée hat kürzlich die Übersetzung eines Buches von Clifford D. Conner veröffentlicht unter dem Titel Histoire populaire des sciences1. Nachfolgende Bemerkungen zur Buchlektüre sind einige, die moderne Wissenschaft betreffende Überlegungen und Kritiken, die dem Autor dieser immerhin sehr interessanten Arbeit nicht in den Sinn gekommen sind. Original Author:  Bertrand Louart* Radio Zinzine

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Aktuelle Termine

Okt 2014
25
17:00
"Die Utopie der Widerspenstigen" - Ausstellung zu 40 Jahren Longo maï

25. Oktober bis 15. November 2014
Berlin - Freies Museum
Bülowstrasse 90
ab 26.10.14 täglich von 12 bis 20 Uhr
www.prolongomai.ch

Weitere Veranstaltungen im Rahmen des Ausstellungsprogramms entnehmen Sie bitte der PDF-Datei.

Die gegenwartszentrierte Ausstellung zeigt das heutige Bestehen der Kooperative Longo maï als gelebte Kritik an der kapitalistischen Gesellschaft, die eine eigenständige Lebensweise hervorgebracht hat.
Sie ist in vier Themenfelder gegliedert, die die wichtigsten Bereiche von Longo maï zeigen: Selbstverwaltung in der Gruppe, Landwirtschaft als Basis, ökonomisches System der Kooperativen, politische Interventionen von 1973 bis heute.
Zusätzlich werden einzelne wichtige Etappen der bewegten 40jährigen Geschichte von Longo maï mit historischen Objekten und Dokumenten dargestellt.
Die Ausstellung zeigt keinen in sich abgeschlossenen Modellversuch, sondern den Wandel der Kooperativen und lädt ein, über Möglichkeiten und Grenzen dieses gelebten Experiments nachzudenken. Unterstützt wird dies durch die dialogische Inszenierung der gezeigten Objekte aus den Kooperativen, Videoinstallationen und audiovisuelle Stationen.

Konzeption Palma3,
Leitung Andreas Schwab, Bern,
Szenografie: Atelier Gillmann, Basel
in Zusammenarbeit mit Longo maï


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