Sie sehen hier eine Liste aller Archipel Artikel der Ausgabe 201 (02/2012).

ANDALUSIEN: Aktuelles aus dem Plastikmeer

ANDALUSIEN: Aktuelles aus dem Plastikmeer

Seit dem Jahr 2000, in dem es zu pogromartigen Ausschreitungen in El Ejido, Südspanien kam, informieren wir immer wieder über die Situation dort und über die Arbeit des SOC (andalusische Landarbeitergewerkschaft) mit den ausländischen Landarbeiterinnen und -arbeitern im Plastikmeer. Federico Pacheo, von der SOC-Almeria schickt uns diesen Zwischenbericht. Aktuelles aus dem Plastikmeer Original Author:  Federico Pacheco SOC Almeria Jänner 2012

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TUNESIEN: Unruhige Eindrücke von einem Land im Umbruch

TUNESIEN: Unruhige Eindrücke von einem Land im Umbruch

Eingeladen zu einer Konferenz über „die Landwirtschaft nach der Revolution“ fuhren zwei Mitglieder des Europäischen BürgerInnenforums Ende Dezember 2011 nach Tunesien. Sie waren noch nie dort gewesen, und ihre Eindrücke nach einer Woche Aufenthalt sind sowohl subjektiv als auch unvollständig.Die Schlange vor der Passkontrolle nimmt kein Ende. Die in Frankreich lebenden Tunesier  kehren zurück um hier ihre  Ferien zu verbringen. Trotz der vielen Kinder warten alle gelassen bis das „Nichts zu melden“ auf dem polizeilichen Bildschirm aufleuchtet. Der Schulinspektor Sami und zwei Freunde empfangen uns. Unterwegs in nächtlicher Kälte auf der leeren Autobahn zwischen Tunis und Sousse erzählen sie von ihrem Land und der unsicheren Zukunft ihrer Revolution. Auf grossen Plakaten mahnt der Präsident Marzouki zu sechs Monaten Sozialfrieden, die Schatten der Olivenhaine rechts und links der Strasse schimmern auf, ein einsamer Polizist bewacht einen der Paläste von Ben Ali. Dies sind unsere ersten Eindrücke. Sousse Original Author:  Sissel Brodal EBF Frankreich

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MAROKKO: Die Bewegung vom 20. Februar

MAROKKO: Die Bewegung vom 20. Februar

Das Jahr 2011 wurde durch einen populären Aufschrei wachgerüttelt: „Verschwinde!“ Zuerst in Tunesien, wo am 14. Januar der Diktator Ben Ali durch eine ebenso starke wie auch unerwartete Bewegung weggefegt wurde; anschließend erging es Mubarak am 11. Februar in Ägypten ebenso. Die Völker vom Maghreb bis zum Maschrek1 lehnen sich auf, organisieren sich selber, besetzen die Strassen auf friedliche Weise, wehren sich gegen die Repression, überwinden ihre Angst und erheben ihre Stimme: „Chaab Yourid“ (das Volk will). (Erster Teil) In Marokko gingen die Demonstranten in mehreren Städten und ländlichen Zonen am 20. Februar auf die Strasse, um die Völker von Tunesien und Ägypten zu unterstützen und eine umfassende Änderung zu verlangen. Sie folgten einem Aufruf von jungen Aufständischen. Ein Jahr nach dem 20. Februar 2011 geht die Bewegung vom 20. Februar (B20F) weiter, sucht sich, formt und entwickelt sich, obwohl in den Medien wenig davon zu hören ist. Wie alle anderen Länder leidet auch Marokko unter den Auswirkungen der weltweiten Krise. Original Author:  Suad Guennun (Attac Marokko Mitglied des B20F)

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GESTERN - HEUTE - MORGEN: Auf dass die Krise sich zuspitze?

GESTERN - HEUTE - MORGEN: Auf dass die Krise sich zuspitze?

Im Jahr 1979, als es in Frankreich knapp eine Millionen Arbeitslose gab und die Gehälter der Arbeiter noch nicht aufgehört hatten anzusteigen, veröffentlichte ein unbekannter Ökonom einen Essay unter dem provokativen Titel: "Auf dass die Krise sich zuspitze!" François Partant, ehemaliger „Entwicklungsbanker“, legte um 1970 alle seine Ämter in internationalen Institutionen nieder, aus Ablehnung der Aufträge, die er zwanzig Jahre lang ausgeführt hatte: die Modernisierung der Ökonomien der Dritt-Welt-Länder mit dem Ziel, sie durch Wohlstandstransfers aus den am weitesten industrialisierten Ländern in die „entwickelte“ Welt zu integrieren.Partant hatte nicht nur bemerkt, dass diese Transfers ineffizient waren – in dem Sinne, dass sie damals weder den Ökonomien dieser Länder (Iran, Elfenbeinküste, Brasilien...) zu mehr Wettbewerbsfähigkeit verhalfen, noch ihren Bewohnern ermöglichten, sich dem westlichen „Lebensstandard“ anzunähern –, er war auch zu dem Schluss gekommen, dass die Zielsetzungen der Organisationen, für die er arbeitete, an sich falsch waren. Original Author:  Mathieu Amiech

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LAUTSPRECHER: Räumung bedeutet massive Wiederbesetzung!

LAUTSPRECHER: Räumung bedeutet massive Wiederbesetzung!

Der Kampf gegen den Flughafen in Notre-Dame-des-Landes geht weiter. Um ihre fresssüchtigen Träume von Großstadt und wirtschaftlicher Expansion zu verwirklichen, brüten Entscheidungsträger und Betonköpfe seit vierzig Jahren über einem neuen Flughafen in Notre-Dame-des-Landes neben Nantes in Westfrankreich. Die ZAD, (zone d’aménagement différé, Bauzone mit zeitlicher Verzögerung) besteht aus 2000 Hektar für Landwirtschaft und Wohnraum, die sie unter Beton begraben wollen. Im Widerstand gegen das Projekt kreuzen sich verschiedene Problematiken, die uns vereinen und zu denen wir gemeinsame Strategien entwickeln wollen.Durch diesen Widerstand bekämpfen wir die Ernährung am Tropf, die industrielle Gesellschaft mit ihrer Erderwärmung, die politischen Maßnahmen zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung und der flächendeckenden Kontrolle, die größenwahnsinnigen Städte und die Normierung der Lebensweisen, die Privatisierung des Gemeinguts, den Mythos des Wachstums und die Illusion demokratischen Mitwirkens...Die Entscheidungsträger werben massiv für ihr Projekt und wollen uns weismachen, dass es in dem fortgeschrittenen Stadium nicht mehr möglich wäre umzukehren. Original Author:  Die Besetzer-Innen der ZAD

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