Sie sehen hier eine Liste aller Archipel Artikel der Ausgabe 212 (02/2013).

MALI: Der weisse Marsch

MALI: Der weisse Marsch

Eine «Bürgerkarawane für den Frieden», die schon vor Monaten von Bürgerinnen und Bürgern in Mali als «weisser Marsch» von Mopti nach Douentza geplant wurde, um die laufenden kriegerischen Auseinandersetzungen im Land zu stoppen, kämpft weiter um Dialogmöglichkeit. Die Marschroute wurde vom französischen Militär gesperrt. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Aktivisten_innen bemühen sich, zwischen den islamistischen Milizen und der neokolonialen Intervention, zu verhindern, dass Mali in so einem Zustand endet wie Afghanistan oder Somalia. Sie brauchen unsere Unterstützung!Die Initiative ist beeindruckend: Ende Januar oder Anfang Februar 2013 sollen bis zu 5 000 Menschen zu einem mehrtägigen Friedensmarsch von Mopti nach Douentza aufbrechen – also von der letzten nicht von islamistischen Milizen gehaltenen Stadt im Norden Malis zur ersten, die unter islamistischer Besatzung steht. Original Author:  Afrique-Europe-Interact Januar 2013

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MIGRATION: Flüchtlingsproteste in Österreich

MIGRATION: Flüchtlingsproteste in Österreich

Derzeit finden die größten selbstorganisierten Proteste von Asylwerber_innen in der jüngeren Geschichte Österreichs statt.Bereits Mitte Oktober 2012 kam es zu einer Demonstration und zweitägigen Dauerkundgebung somalischer Flüchtlinge vor dem österreichischen Parlament in Wien. Am 24.November marschierten Asylbewerber_innen von Traiskirchen nach Wien und bauten ein Lager vor der Votivkirche auf. Dem vorausgegangen waren die Proteste rund um die Kärntner «Sonderanstalt» auf der Saualm und der erneute Fokus um die katastrophale Lebenssituation von Flüchtlingen in Österreich in den über das Land verteilten Unterkünften aber auch im Erstaufnahmelager Traiskirchen. Weitere konkrete Gründe für die Proteste in Österreich: ein äußerst prekärer Rechtsstatus, ärgste Schubhaftbedingungen, willkürliche Asylverfahrenspraxis und soziale Entrechtung sind für viele Flüchtlinge in Österreich Lebensrealität.Schon den ganzen Sommer über kam es zu Flüchtlingsprotesten in ganz Europa. In Deutschland etwa startete Anfang September ein mehrere Wochen dauernder Protestmarsch nach Berlin1. Diesem waren Flüchtlingsproteste in zahlreichen deutschen Städten vorausgegangen. Original Author:  Refugeecampvienna

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EISZEIT: Widerstände gegen das EU-Grenzregime

EISZEIT: Widerstände gegen das EU-Grenzregime

Dass Menschen wandern und weit von ihrem Geburtsort entfernt ihr Glück suchen – das ist so alt wie die Menschheit selbst. Und zwar buchstäblich. Während der ersten Eiszeit vor rund einer Million Jahren wanderten die Vorfahren des modernen Homo sapiens vom östlichen Afrika aus in Richtung Asien und Europa. Dies war möglich geworden, weil während der Vereisung der Meerspiegel um rund 100 Meter gesunken war.Es soll uns also niemand erzählen, es handle sich ausschließlich um eine moderne Erscheinung, die etwa darauf zurückzuführen sei, dass übertriebene Sozialsysteme in den reicheren Ländern Menschen anderswo unsinnige Glücksvorstellungen vorgaukeln (so die rechte Variante). Oder nur darauf, dass es einen zeitgenössischen Kapitalismus gebe, ohne den keine «Menschenmassen» zu Arbeitsplätzen sich «wälzen» würden (so die mal irgendwie «links», mal rechts vorgetragene Variante). Nichts davon ist wahr.Und dennoch entsteht heute etwas Neues. Denn die Menschheitsgeschichte bleibt nicht stehen, und Wanderungsbewegungen tragen dazu bei, dass neue Facetten menschlichen Zusammenlebens auftauchen. Original Author:  Bernard Schmid, Jurist, MRAP*, Frankreich

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GESTERN - HEUTE - MORGEN: Welche Kräfte dominieren

GESTERN - HEUTE - MORGEN: Welche Kräfte dominieren

Alle, die sich Sorgen um die Welt machen, in der sie leben, stossen früher oder später auf die Frage, was diese charakterisiert und leitet. Üblicherweise wird die Frage von einer beunruhigenden oder schockierenden Entwicklung ausgelöst und folgendermassen ausgedrückt: Wie kann man die irritierenden Innovationen verstehen? In welcher Hinsicht stellen sie ein Problem dar? Wodurch wurden sie hervorgebracht? Einleitung aus dem Buch von Aurélien Berlan, Teil 1.Diese Fragen geben Anstoss zu allgemeineren Überlegungen, da keine Entwicklung getrennt werden kann von der Welt, in der sie entstanden ist und von der sie bestimmte Merkmale hervorhebt. Jeder Mensch kann derart dahin kommen, sich fundamentale Fragen zu stellen, denn diese bestimmen unsere Positionierung und unsere Handlungsziele: In welcher Welt leben wir? Welche Kräfte dominieren und charakterisieren die heutige Zeit? Und in welche Richtung drängen sie uns?  Diese Fragen sind kein Privileg der Wissenschaft. Wir finden sie etwa auch in der Science Fiction wieder, die erzählerische Antworten anbietet. Wegen ihrer politischen Dimension können sie jeden Menschen beschäftigen. Original Author:  Aurelien Berlan

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SCHWEIZ: Erfolgreiches Referendum

SCHWEIZ: Erfolgreiches Referendum

Das Referendum gegen die Verschärfung des Asylgesetzes ist zustande gekommen. Am 17. Januar 2013 konnten der Bundeskanzlei 63 244 beglaubigte Stimmen überreicht werden. Auch im Umfeld des Europäischen Bürger-Innen-forums wurden zahlreiche Unterschriften gesammelt. Das klare Zustandekommen zeigt, dass viele Schweizer_innen bereit sind, für eine solidarische Migrationspolitik und die Einhaltung der Menschenrechte einzustehen. Siehe auch ausführlichen http://www.civic-forum.org/fr/articles/suisserapport-interm%C3%A9diaire-du-r%C3%A9f%C3%A9rendum-contre-la-loi-sur-l%E2%80%99asile http://www.civic-forum.org/fr/articles/suisse-le-r%C3%A9f%C3%A9rendum-contre-la-loi-d%E2%80%99asile-est-lanc%C3%A9

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Aktuelle Termine

Okt 2017
24
20:15
Buchlesung in St.Gallen mit Emmanuel Mbolela

MEIN WEG VOM KONGO NACH EUROPA
Zwischen Widerstand, Flucht und Exil; mit dem Autor Emmanuel Mbolela
St.Gallen, Palace, Zwinglistr. 3, Lesung in französischer Sprache mit deutscher Übersetzung
Flyer hier


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