Sie sehen hier eine Liste aller Archipel Artikel der Ausgabe 213 (03/2013).

AKTUELL: Die industrielle Landwirtschaft und ihre sozialen Folgen

AKTUELL: Die industrielle Landwirtschaft und ihre sozialen Folgen

Vom 3. bis zum 10. Februar besuchte eine Delegation der andalusischen Landarbeiter_innen-Gewerkschaft SOC die Schweiz. An Informationsabenden in Genf und in Zürich sowie einem Bäuerinnen-Treffen in Kirchlindach bei Bern informierte sie über die prekären Arbeitsbedingungen in der Produktion und Verarbeitung von Gemüse und Obst im Plastikmeer von Almeria. Höhepunkt der Tournee war die Tagung «Die sozialen Folgen der Industrialisierung der Landwirtschaft» am 7. Februar in Bern, an der mehr als hundert Personen teilnahmen. Zu dieser Veranstaltung hatten unter anderem folgende Organisationen eingeladen: Europäisches Bürger_innen Forum, Uniterre, Solifonds, Plattform für eine sozial nachhaltige Landwirtschaft, Kooperative Longo maï, Bio Forum Schweiz sowie die Gewerkschaften Unia, l’autre syndicat und Sit (Syndicat interprofessionel des travailleuses et travailleurs).An der Tagung kamen Menschen zu Wort, die direkt von der Industrialisierung der Lebensmittelproduktion betroffen sind. Original Author:  Raymond Getaz

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MIGRATION :Watch The Mediterranean Sea

MIGRATION :Watch The Mediterranean Sea

2012 wurde das Netzwerk Watch The Med gegründet, das Daten sammelt zu in Seenot geratenen Flüchtlingsschiffen auf dem Mittelmeer. Damit sollen die Grenzkontrolleure kontrolliert und der Straflosigkeit auf See ein Ende bereitet werden. Es wird vermutet, dass die europäischen Behörden bewusst Hilfe unterlassen.«Ich bin mehr und mehr davon überzeugt, dass die europäische Einwanderungspolitik diese Menschenopfer in Kauf nimmt, um die Migrationsflüsse einzudämmen. Vielleicht betrachtet sie sie sogar als Abschreckung. Wenn für diese Menschen die Reise auf den Kähnen der letzte Funken Hoffnung bedeutet, dann meine ich, dass ihr Tod für Europa eine Schande ist.»Diese Sätze stammen aus einem beeindruckenden offenen Brief, den Giusi Nicolini, die neue Bürgermeisterin der Insel Lampedusa, im Dezember 2012 an die europäische Öffentlichkeit gerichtet hat. «Ich wurde im Mai 2012 gewählt, und bis zum 3. November wurden mir bereits 21 Leichen von Menschen übergeben, die ertrunken sind, weil sie versuchten, Lampedusa zu erreichen. Das ist für mich unerträglich und für unsere Insel ein großer Schmerz.»Stimmen von der anderen Seite des Meeres: Am 12. Original Author:  Hagen Kopp, Hanau Welcome to Europe

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FRANKREICH :Vom Spass, im Schlamm zu waten

FRANKREICH :Vom Spass, im Schlamm zu waten

Die große menschliche und soziale Vielfalt und die vielen täglichen Aktivitäten in der ZAD (gestaffelte Ausbauzone für einen Flughafen bei Nantes) könnten beinahe die wirkliche politische Situation dieses Kampfes und der Bewegung vergessen lassen. Original Author:  Anne O'Nim Radio Zinzine, Frankreich

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LAUTSPRECHER: Frühlingsaktion in der ZAD

LAUTSPRECHER: Frühlingsaktion in der ZAD

Am 13. April findet eine Grosskundgebung in der ZAD statt. Sie schliesst an den Widerstand der letzten Monate an und lädt ein, gemeinsam das Landwirtschaftsjahr zu beginnen.Seit dem 16. Oktober verkörpert der erbitterte Widerstand gegen die Räumung der ZAD auch eine Hoffnung: Dass unser Leben, unser Wohnraum und unsere Felder nicht zugunsten der Logik des Marktes und der sterilen Vorstellungen über die Gestaltung der Landschaft niedergemäht werden. Mehr als 200 lokale Solidaritätskomitees sind in den letzten Monaten entstanden und wir sehen neuen Triumphen entgegen, ob nun hier in der Umgebung von Nantes, oder anderswo.Am 17. November haben wir bewiesen, dass sie uns trotz Polizeieinsatz nicht aus der ZAD vertreiben konnten und dass wir zu 40 000 wiedergekommen sind, um alles wieder aufzubauen. Anfang Januar machte die dortige Landwirtschaftskommission einen Aufruf, auf den durch Vinci bereits enteigneten Grundstücken auf der ZAD im Rahmen von verschiedenen Projekten die zerstörten Gärten wieder herzustellen und durch neu angekommene LandwirtInnen zu bewirtschaften.

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RUMÄNIEN: Neuaufteilung des Ostens

RUMÄNIEN: Neuaufteilung des Ostens

Nicht nur Afrika: Auch in Rumänien kaufen westeuropäische und andere Investoren in großem Stil Ackerland auf. Rund 800 000 Hektar Boden sind so verkauft worden. Kleinbauern verlieren ihre Existenzgrundlage.Es herrscht Goldgräberstimmung in Osteuropa. Rumänien ist dabei neben der Ukraine mit ihren begehrten Schwarzerdeböden bevorzugtes Ziel von Shoppingtouren deutscher, italienischer, britischer und vieler anderer Investmentfirmen. Ende vergangener Woche war das «Landgrabbing» in dem südosteuropäischen Staat und seine sozialen wie ökologischen Folgen Thema einer Podiumsdiskussion in Berlin-Kreuzberg, veranstaltet von der «Agricultural and Rural Convention» (ARC2020), einem internationalen Netzwerk, dessen Akteure sich für einen Systemwechsel in der Agrarpolitik hin zur Förderung und damit Erhaltung lokaler bäuerlicher Strukturen engagieren. Hier kamen mit Willi Schuster und Attila Szocs zwei rumänische Kleinbauernaktivisten von der Nichtregierungsorganisation EcoRuralis1 ebenso zu Wort wie Simon Wolk, Geschäftsführer der Investmentfirma Germanagrar, der Grünen-Europaabgeordnete Hannes Lorenzen und Stig Tanzmann, Agrarexperte von «Brot für die Welt». Original Author:  Jana Frielinghaus Junge Welt

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Aktuelle Termine

Okt 2017
24
20:15
Buchlesung in St.Gallen mit Emmanuel Mbolela

MEIN WEG VOM KONGO NACH EUROPA
Zwischen Widerstand, Flucht und Exil; mit dem Autor Emmanuel Mbolela
St.Gallen, Palace, Zwinglistr. 3, Lesung in französischer Sprache mit deutscher Übersetzung
Flyer hier


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