Sie sehen hier eine Liste aller Archipel Artikel der Ausgabe 218 (09/2013).

AKTUELL: Im Mai dieses Jahres hat die EU - Kommission vier Verordnungen für die Landwirtschaft vorgelegt.

AKTUELL: Im Mai dieses Jahres hat die EU - Kommission vier Verordnungen für die Landwirtschaft vorgelegt.

- Schutz vor Pflanzenschädlingen- In Verkehr bringen von Saatgut- Tiergesundheit- Kontrollen der KontrollenIm Unterschied zu den bisher bestehenden Richtlinien in diesen Bereichen, die den Ländern Spielraum geben deren Umsetzung im Einzelnen zu gestalten, muss eine Verordnung einheitlich umgesetzt werden und lässt nationalen und regionalen Parlamenten und Regierungen keinerlei Entscheidungsbefugnis. Die von der EU-Kommission vorgelegten Verordnungen können nur von dem EU-Parlament und dem europäischen Ministerrat abgelehnt oder befürwortet werden, Änderungen müssen von diesen beiden Instanzen mit der EU-Kommission ausgehandelt werden. Die Betroffenen selbst haben praktisch keine Einflussmöglichkeit, schon allein deshalb, weil die Texte für die meisten Landwirte unverständlich sind, und die erst bei ihrer Umsetzung, die für 2015 geplant ist, damit konfrontiert werden.Wer sich dennoch bemüht die Verordnungen zu verstehen, stellt fest, dass die Kommission sich darin ermächtigt, ganz wesentliche Einzelheiten der Umsetzung erst nach in Kraft treten im Alleingang festzulegen. Original Author:  Jürgen Holzapfel EBF Deutschland

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GRIECHENLAND: Der Kampf ums Wasser

GRIECHENLAND: Der Kampf ums Wasser

Nach unserem Aufenthalt in Griechenland letzten Mai berichteten wir bereits kurz über den Widerstand gegen die Privatisierung der lokalen Wasserversorgung in Thessaloniki (siehe Archipel 216). Damals lernten wir Kostas Nikolaou* kennen, einer der Koordinatoren und Sprecher der Initiative 136. Er schildert uns die aktuelle Situation.Ich bin in der Bewegung für eine soziale und solidarische Ökonomie engagiert. Dazu gehört auch die IInitiative 1366, die den Kampf gegen die Privatisierung der Wasserverwaltung und der Behandlung der Abwässer im Raum von Thessaloniki führt. Unser Projekt ist, diese mittels Kooperativen der Bevölkerung zu übergeben. Thessaloniki ist die zweitgrösste Stadt Griechenlands mit über einer Million Ein-wohner_innen.Diese Privatisierung ist Teil eines weit verbreiteten Phänomens im heutigen Griechenland, das nicht nur das Wasser oder die Gemeindeverwaltung betrifft. Es geht um verschiedenste Sektoren die staatlich verwaltet werden sollen, wie zum Beispiel die Evaluierung der Umweltschädlichkeit einer Fabrik oder eines Hotels vor deren Baubeginn. Original Author:  Kostas Nikolaou*

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PRESSEERKLÄRUNG: Boats4People

PRESSEERKLÄRUNG: Boats4People

Träumen die Mittelmeerstaaten von einem «Papua-Neuguinea in Europa», um Bootsflüchtlinge dort einzusperren?Am 5. August 2013 um etwa 1 Uhr morgens, 46,6 nautische Meilen von Libyen und 140 Meilen von Malta entfernt, rettet der liberianische Tanker Salamis 102 Bootsflüchtlinge. Diese Intervention folgt Anweisungen von Italien, diesem in Seenot geratenen Boot zu Hilfe zu kommen. Die Salamis fährt weiter in Richtung Malta, aber die Armee stoppt sie 24 Meilen vor der Insel. Malta fordert die Reederei der Salamis und den Kapitän1 auf, nach Khoms zurück zu fahren, ihren letzten Hafen und am nächsten gelegen zum Ort der Rettung, um dort die boat-people an Land zu bringen. Der Kapitän verweigert das und macht Druck auf Malta und Italien, die Migrant_innen aufzunehmen, von denen vier schwangere Frauen medizinische Hilfe brauchen.2Am 6. August 2013 ordnet die EU-Kommission an, dass Malta die Migrant_innen an Land gehen lässt wegen der humanitären Dringlichkeit der Situation, unabhängig vom Konflikt um die Verantwortung betreffend die Suche nach und die Rettung von diesen Menschen. Original Author:  Boats4People, Bamako, Rabat, Tunis, Rom, Paris, Dienstag, den 6. August 2013

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ÖSTERREICH: Staatlicher Rassismus in Wien

ÖSTERREICH: Staatlicher Rassismus in Wien

Vor einigen Monaten berichteten wir im Archipel (siehe Nr. 212 u. 214) über die Situation von ca. sechzig Flüchtlingen, vornehmlich aus Pakistan, die in Wien die Votivkirche besetzten und dann in einen mehrwöchigen Hungerstreik traten, um ihrer lebensnotwendigen Forderung nach Aufnahme in Österreich Nachdruck zu verleihen. Daraufhin wurden sie unter verschiedensten Versprechen ins Servitenkloster zwangsumgesiedelt.Letzte Woche wurden acht der Refugee-Aktivisten, die seit Oktober 2012 unter enormen Strapazen und mit unglaublichem Mut den größten und längsten selbst organisierten Flüchtlingsprotest in Österreich organisiert haben, nach Pakistan abgeschoben. Die österreichische Innenministerin Johanna Mikl-Leitner begründete die Abschiebungen damit, Pakistan verfüge über Regionen mit unterschiedlichem Gefährdungsgrad und die Regionen, aus denen die abgeschobenen Flüchtlinge kämen, gälten als sicher. Einige Journalist_innen haben seither Akteneinsicht genommen und berichten, dass mindestens einige der Aktivisten in jene Regionen abgeschoben wurden, die laut dem vom Innenministerium herangezogenen Bericht, als die gefährlichsten in Pakistan gelten. Original Author:  Refugee Camp Vienna

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LAUTSPRECHER: 40 Jahre Longo maï - es wird gefeiert!

LAUTSPRECHER: 40 Jahre Longo maï - es wird gefeiert!

Aus Anlass des 40-jährigen Bestehens der Longo mai–Bewegung publizierte die Zeitung Vorwärts* ein Interview mit Kathi Hahn, eine der Gründerinnen von Longo mai und aktiv beim Europäischen BürgerInnenforum, realisiert von Mischa Müller. Wie bist Du zu Longo maï gekommen?

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Aktuelle Termine

Okt 2017
24
20:15
Buchlesung in St.Gallen mit Emmanuel Mbolela

MEIN WEG VOM KONGO NACH EUROPA
Zwischen Widerstand, Flucht und Exil; mit dem Autor Emmanuel Mbolela
St.Gallen, Palace, Zwinglistr. 3, Lesung in französischer Sprache mit deutscher Übersetzung
Flyer hier


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