Sie sehen hier eine Liste aller Archipel Artikel der Ausgabe 222 (01/2014).

KOLUMBIEN: Vehementer Widerstand gegen Landwirtschaftspolitik

KOLUMBIEN: Vehementer Widerstand gegen Landwirtschaftspolitik

Saatgut ist in den letzten Jahren in manchen Ländern zu einem öffentlich diskutierten Thema geworden. Nun reden nicht mehr nur diejenigen darüber, die schon immer für die freie Nutzung von Saatgut gekämpft und vor dessen Kontrolle durch die multinationalen Konzerne gewarnt haben. In Kolumbien hingegen ist es seit langem sehr schwierig, um nicht zu sagen unmöglich, die Mauer des Schweigens in den Medien zu durchbrechen.Fernsehen, Radio und Presse sind in der Hand von zwei großen Monopolen, die sich mit der Regierung bei der Auswahl der Themen abstimmen, und offensichtlich gehören  Saatgut und Gentechnik in der Landwirtschaft nicht zu ihrem Informationsprogramm. Wenn man zum Beispiel  die Menschen der Stadt, die am meisten Zugang zu Medien haben, auf der Straße fragt, so hat noch niemand etwas von genmanipuliertem Saatgut gehört, obwohl es in Kolumbien zur Aussaat freigegeben wurde und bereits auf 80.000 Hektar angebaut wird.Doch in den sozialen Kämpfen in Kolumbien hat sich in letzter Zeit etwas verändert. Sie werden zunehmend über das Internet verbreitet. Original Author:  Cynthia Osorio Red de Guardianes de Semillas de Vida, Kolumbien

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ROHSTOFFE: Uranabbau in Afrika

ROHSTOFFE: Uranabbau in Afrika

Anfang Oktober 2013 nahmen wir an der «Internationalen Konferenz zu Uranabbau und dessen Folgen für Umwelt und Gesundheit» in Bahi/Dodoma und Dar Es Salaam in Tansania teil. In Tansania soll an mindestens drei verschiedenen Orten Uran abgebaut werden. Ein Stück Naturpark, das aus dem Selous Game Reservat - einem Weltkulturerbe der Unesco - herausgelöst wurde, dazu ein riesiges Reisfeld bei Bahi und eine von der katholischen Kirche bearbeitete fruchtbare Landschaft bei Manyoni, nicht weit von der Hauptstadt Dodoma, sollen in radioaktive Abbauhalden verwandelt werden.  Die Opposition dagegen hat in Tansania einen schweren Stand.Uranexperten_innen, Ärzt_innen und Wissenschaftler_innen aus mehreren Ländern besichtigten die Felder und warnten vor dieser «teuflischen Wahl».  Eine dreiköpfige Delegation von ARACF (Verein der Angehörigen und Freund_innen der Gemeinde Falea, Mali)1 nahm ebenfalls an diesem internationalen Erfahrungsaustausch teil.# Ankunft Original Author:  Günter Hermeyer, BI-Lüchow Dannenberg, Deutschland

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RUMÄNIEN: Drei gute Gründe

RUMÄNIEN: Drei gute Gründe

Drei Dörfer und drei Gründe für alle Bürger_innen, auf die Strasse zu gehen. Seit Anfang September wird in Rumänien protestiert. Als Erstes gegen ein Sondergesetz, mit dem die sozialliberale Regierung den Startschuss für das Goldtagebau-Vorhaben in Rosia Montana geben wollte. Doch das Thema Schiefergas wurde auch immer dringender. Inzwischen zählen das siebenbürgische Dorf Mosna/Meschen und das moldauische Pungesti mit zu den Wegmarken der neuen rumänischen Protestkultur. Original Author:  Jochen Cotaru EBF Rumänien

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CHIAPAS: Eine ungewöhnliche Schule

CHIAPAS: Eine ungewöhnliche Schule

Der Autor hat während fünf Tagen eine Schulung zum Thema «Die Freiheit aus Sicht der Zapatisten» in Chiapas, Mexiko besucht. Er berichtet über seinen Einblick in diesen gesellschaftlichen Gegenentwurf. 2.Teil Ich möchte von der «Escuelita» sprechen, der kleinen zapatistischen Schule, zu der zwischen dem 12. und 16. August 1700 Frauen und Männer aus Mexiko und der ganzen Welt eingeladen worden waren.  Die Gastgeber_in-nen hatten 500 Anmeldungen erwartet, es gab jedoch mehr als 2000. Schliesslich wurden 1700 Personen eingeladen. Für die anderen wird die kleine Schule zu einem späteren Zeitpunkt ihre Tore öffnen. Diesen Sommer teilen sich die Gäste in fünf Zonen auf – die fünf Caracoles des zapatistischen Chiapas, Sitze der Versammlungen der guten Regierung (Juntas de Buen Gobierno) – und der Universität der Erde (Universidad de la tierra, CIDECI) in San Cristobal de las Casas.  Ich war in der Gruppe von San Cristobal und mein Bericht bezieht sich auf die dortigen Ereignisse. Original Author:  Jean Robert

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MIGRATION: David gegen Goliath Selbsorganisierte Flüchtlingskämpfe in Deutschland

MIGRATION: David gegen Goliath Selbsorganisierte Flüchtlingskämpfe in Deutschland

Die Flüchtlinge vom Oranienplatz in Berlin sind von der Räumung bedroht und die «Lampedusa -Flüchtlinge» in Hamburg kämpfen noch immer um ihren Aufenthalt. Im folgenden Artikel werden die Hintergründe erklärt. Köln, 31.August 1986. Ein Anschlag zerstört das Gebäude des Bundesverwaltungsamtes in der Barbarastrasse. In einem Bekennerschreiben der Revolutionären Zellen heißt es: «Im Ausländerzentralregister beim Bundesverwaltungsamt in Köln ist das gesamte Herrschaftswissen über alle Nichtdeutschen, die in der BRD ›aufhältig‹ sind oder es jemals waren, in einem gigantischen Pool konzentriert (…) Das Ausländerzentralregister ist ein rassistisches und totalitäres Register. Es muss deshalb weg.»

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Aktuelle Termine

Okt 2017
24
20:15
Buchlesung in St.Gallen mit Emmanuel Mbolela

MEIN WEG VOM KONGO NACH EUROPA
Zwischen Widerstand, Flucht und Exil; mit dem Autor Emmanuel Mbolela
St.Gallen, Palace, Zwinglistr. 3, Lesung in französischer Sprache mit deutscher Übersetzung
Flyer hier


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