Sie sehen hier eine Liste aller Archipel Artikel der Ausgabe 226 (05/2014).

KOLUMBIEN: Saatgut ist ein globales Thema

KOLUMBIEN: Saatgut ist ein globales Thema

Pies en la tierra – die Füsse in der Erde, das ist der Standpunkt der kolumbianischen Delegation des Saatgutnetzwerks «Red de Guardianes de Semillas de Vida». Sie haben in mehreren europäischen Ländern über die Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt im schwierigen kolumbianischen Kontext informiert.Mit der Beschlagnahmung und Zerstörung von 4000 Tonnen Saatgut zwischen 2010 und 2013 durch die kolumbianische Regierung ist der Kampf um die freie Saatgutvermehrung und die Bewahrung von bäuerlichem Saatgut ins Blickfeld der Gesellschaft gerückt. Die Regierung hatte im Zusammenhang mit der Unterzeichnung von Freihandelsabkommen1 ein Dekret erlassen, das den Anbau und die Verbreitung aller nicht registrierten Sorten, und damit einen grossen Teil der einheimischen und von den Bauern selbst vermehrten Sorten verbot2. Im April hat nun eine Delegation des kolumbianischen Saatgutnetzwerks Red de Guardianes de Semillas de Vida in mehreren europäischen Ländern über ihre Arbeit für die Erhaltung  der Saatgutvielfalt berichtet. Original Author:  Katharina Morawietz Longo maï

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Protestbrief gegen die gewaltsame Zerstörung von bäuerlichem Saatgut in Kolumbien

Protestbrief gegen die gewaltsame Zerstörung von bäuerlichem Saatgut in Kolumbien

Sehr geehrte Frau Botschafterin,Mit Empörung haben wir vernommen, dass die kolumbianischen Behörden mehrere tausend Tonnen Saatgut, das von Bauern und Bäuerinnen in Kolumbien produziert wurde, zerstört haben. Damit verstösst die Regierung gegen die traditionellen «bäuerlichen Rechte», Saatgut aus eigener Ernte zu gewinnen, nachzubauen und weiterzugeben. Wir sind zutiefst besorgt über das rücksichtslose Vorgehen Ihrer Behörden gegen den Anbau von traditionellen Kulturpflanzen und möchten den protestierenden Bauern und Bäuerinnen unsere vollumfängliche Unterstutzung aussprechen.Wir bitten Sie, bei Ihrer Regierung zu intervenieren, damit- die Saatgutgesetze gegen die «bäuerlichen Rechte», gänzlich aufgehoben werden.- die Bäuer_innen vor den Auswirkungen der Freihandelsabkommen geschutzt werden.- der Vertreibung der Landbevölkerung durch wirtschaftliche Zwangsmassnahmen oder durch Gewalt Einhalt geboten wird.Seit Jahrtausenden schaffen Menschen auf der ganzen Welt die Vielfalt der Kulturpflanzen. Es ist unsere Aufgabe, diesen Reichtum den nächsten Generationen weiterzugeben.

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GESTERN - HEUTE - MORGEN: An den Pforten des liberalen Paradieses

GESTERN - HEUTE - MORGEN: An den Pforten des liberalen Paradieses

Die europäische Kommission ist dabei, der Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft mit den Vereinigten  Staaten (THIP; engl. Transatlantic Trade and Investment Partnership-TTIP; oder auch Transatlantic Free Trade Area-TAFTA) den letzten Schliff zu geben. Die Unterschrift ist für Ende des Jahres 2014 vorgesehen.Die gesetzten Ziele sind: Eine «Harmonisierung» der Normen, Regelungen und gesetzliche Beschränkungen die Umwelt betreffend, sowie Ernährung, Gesundheit, Bildung, Kultur, Transport, Energie, Landwirtschaft, soziale Absicherung, Wasser, Forschung, Technologie, Urheberrecht, Finanz- und Versicherungsdienstleistungen, Investitionen, selbstverständlich verbunden mit der Aufhebung letzter noch existierender Zollgesetze - und allem voran die Bildung eines Organs zur «Regelung von Differenzen zwischen Investoren und Staaten» (oder Kommunen, Kantonen, Regionen). Dieses wird mit auserwählten Experten der Privatwirtschaft besetzt sein, und so die gesamte öffentliche, regionale, nationale und internationale Rechtssprechung verdrängen. Kurzum: die Erfüllung der unverschämten Wünsche eines D. Rockefeller, der am 1. Original Author:  Nicolas Furet Radio Zinzine

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LAUTSPRECHER: Protestmarsch gegen die Festung Europa

LAUTSPRECHER: Protestmarsch gegen die Festung Europa

Dies ist der Unterstützungsaufruf für den Protestmarsch gegen die Festung Europa von Straßburg nach Brüssel, im Mai und Juni 2014, der von international vernetzten Flüchtlings- und Migrant_innen Bewegungen organisiert wird. Original Author:  Aktionswochen in Brüssel

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FRANKREICH Widerstand im Dorf

FRANKREICH Widerstand im Dorf

Bure, eine französische Gemeinde im Département Meuse in der Region Lothringen, ist das Dorf welches von ANDRA1 im Jahr 2000 für die Errichtung ihres «laboratoire de recherche souterrain»2 ausgewählt wurde. Das EBF hat in Südfrankreich wiederholt Veranstaltungen mit Aktivist_innen aus Bure  organisiert.Frankreich produziert seit 50 Jahren radioaktive Abfälle durch den Bau von Atombomben, die Gewinnung elektrischer Energie und den Betrieb atomar angetriebener U-Boote zum Bombenwerfen. 1979 hat die CEA3 ANDRA ins Leben gerufen um sich ganz speziell um das strahlende Erbe zu kümmern. 1986 stellte ANDRA vier potenzielle unterirdische Endlagerorte vor. Aber schon damals wurde bemerkt, dass nicht die Bodenbeschaffenheit ausschlaggebend für die Wahl des Standortes sein würde, sondern das Einverständnis der betroffenen Bevölkerung.In allen betroffenen Gemeinden gab es Widerstand und so änderte ANDRA ihre Strategie 1991. Jetzt ging es nur noch um «Versuchslabore». Außerdem gab es Versprechen über sehr viel Geld und für neue und sichere Arbeitsplätze. Es wurde versichert, dass an mehreren Standorten solche «Labore» realisiert würden um später einen davon auswählen zu können. Original Author:  Le hérisson vengeur8

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Aktuelle Termine

Okt 2017
24
20:15
Buchlesung in St.Gallen mit Emmanuel Mbolela

MEIN WEG VOM KONGO NACH EUROPA
Zwischen Widerstand, Flucht und Exil; mit dem Autor Emmanuel Mbolela
St.Gallen, Palace, Zwinglistr. 3, Lesung in französischer Sprache mit deutscher Übersetzung
Flyer hier


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