Sie sehen hier eine Liste aller Archipel Artikel der Ausgabe 231 (11/2014).

SCHWEIZ: Eine andere Landwirtschaft?

SCHWEIZ: Eine andere Landwirtschaft?

Die Volksinitiative für «Für Ernährungssouveränität. Die Landwirtschaft betrifft uns alle» in der Schweiz bringt neuen Schwung in die Diskussion um eine andere Landwirtschaft, die Menschen, Umwelt, Boden und Wasser respektiert. In der Schweiz wie in Europa hat die aktuelle Landwirtschaftspolitik katastrophale Auswirkungen für die kleinen Landwirtschaftsbetriebe. Kalte Wirtschaftszahlen bestimmen in Bern und in Brüssel die weitere Ausrichtung der Landwirtschaft. Soziale, kulturelle und ökologische Dimensionen der traditionellen Landwirtschaftsstrukturen in Europa werden ausgeblendet. Das «kalifornische Modell» einer stark industrialisierten Landwirtschaft wird privilegiert und massiv subventioniert. Die weltweit durch die Industrialisierung der Landwirtschaft hervorgerufenen Schäden sind dramatisch für viele Menschen und verheerend für die Re-ssourcen des Planeten: Landflucht, Zerstörung der sozialen und wirtschaftlichen Kreisläufe in den ländlichen Regionen, Wasser- und Bodenverschmutzung durch Pestizide, wiederkehrende Skandale wie Vogelgrippe, Rinderwahnsinn, Hormonfleisch, unkontrollierte Ausbreitung von GVO in der Umwelt, etc…. Original Author:  Raymond Getaz, EBF Schweiz

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UKRAINE: Wird Russland isoliert – oder der Westen?

UKRAINE: Wird Russland isoliert – oder der Westen?

Archipel veröffentlicht regelmäßig Artikel, die zu einem komplexen Thema unterschiedliche, auch polemische Meinungen wiedergeben. Diese werden nicht unbedingt von der Redaktion geteilt. Die aktuelle Situation in der Ukraine gehört zu diesen heiklen Themen. Heute veröffentlichen wir einen Text, in dem der Autor seine persönliche Sichtweise durch Zitate aus Interviews mit Jacques Sapir1 ergänzt. Die im Titel aufgeworfene Frage ist nicht so abwegig, wie es scheint. 2014 gab es zwei wichtige Jahrestage: Den siebzigsten der Landung anglo-amerikanischer Truppen an den Stränden der Normandie, möglich geworden durch die Niederlage des deutschen Heeres an der Ostfront, und den hundertsten Jahrestag des Ersten Weltkrieges, den man als Vorspiel zum nachfolgenden Weltkrieg und als Beginn einer weltweiten geopolitischen Neustrukturierung betrachten kann. Original Author:  Nicolas Furet,Journalist von Radio Zinzine

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RUMÄNIEN: Gold, Minister, Volk und Wahlen

RUMÄNIEN: Gold, Minister, Volk und Wahlen

Vor einem Jahr gingen die Menschen in Rumänien gegen Goldabbau, Korruption und eine arrogante Politiker_innen-kaste auf die Strassen. Eine Betrachtung am Vorabend der Präsidentschaftswahlen.Manche Parolen konnte ich nicht mitrufen. «România, trezeste-te! Rumänien, erwache!» ist mir unheimlich, auch wenn es der Ruf der sich ihrer Rechte bewusst werdenden Bürgern war. Immer wieder unterbrach dieser Ruf die anderen Slogans. «Gemeinsam retten wir Rosia Montana! Nicht die Firma macht das Gesetz!» war unser gemeinsamer Aufschrei, als Premier Ponta (PSD) mit einem eigens auf die Interessen der Rosia Montana Gold Corporation (RMGC) zugeschnittenen Sondergesetz den fast 15 Jahre währenden Widerstand gegen das größte Goldtagebau-Projekt Europas brechen wollte. Die größten Demonstrationen der jüngeren Landesgeschichte waren die Folge. Die Bevölkerung machte sich lauthals Luft gegen die einseitige Interessenspolitik ihrer Politiker_innen. Weder im Abgeordnetenhaus noch im Senat fanden sich genug Willige, das Gesetz gegen diese ungewohnte und machtvolle Stimme anzunehmen. In Rosia Montana ist es seither so friedlich wie seit vielen Jahren nicht mehr. Original Author:  Jochen Cotaru

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SERBIEN: Über Grenzen hinweg

SERBIEN: Über Grenzen hinweg

Im Juni 2014 wurde das interkulturelle Austauschprojekt für jugendliche Roma im Archipel vorgestellt und um Unterstützung dafür gebeten. Wir* haben uns an dem Projekt beteiligt, indem wir die Jugendlichen vor zwei Jahren bei uns in Südfrankreich empfingen. Diesen Sommer wurden wir zu ihrem Treffen nach Serbien eingeladen.  Am 31.Juli brachen wir von Marseille nach Belgrad auf und verbrachten dort eine sehr intensive, ausgefüllte Woche, von der wir Euch gerne einige Eindrücke vermitteln möchten. (Der Artikel erscheint aus Platzgründen leider erst in dieser Nummer, Anm. d. Red.). Diese Treffen, die schon seit etwa zehn Jahren existieren, sind vor allem ein freundschaftlicher interkultureller Austausch zwischen Deutschland, Frankreich und Serbien. Sie ermöglichen Romakindern, durch Europa zu reisen und dabei auch etwas zu lernen. Drei Organisationen in den drei Ländern spinnen Ideen dazu, was diese Treffen beinhalten könnten und bereiten sie vor: Vacti in Belgrad, l’Artichaud in Marseille und Balkan Biro in Münster. Wir hatten das Gefühl, dass diese regelmäßigen Treffen dem Wiedersehen in einer Familie ähneln, wo über kurze Zeit die Verbindung plötzlich intensiv wird. Original Author:  Mathilde Berguerand* , Sasha Kuvac

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MIGRATION: Lektüre einer Odyssee

MIGRATION: Lektüre einer Odyssee

Emmanuel Mbolela stellte Mitte Oktober sein Buch Mein Weg vom Kongo nach Europa* gemeinsam mit dessen Übersetzer Dieter Behr in Bern, Basel und Zürich vor. Die Lesereihe wurde vom EBF, diversen Flüchtlingsorganisationen und der Shedhalle in Zürich organisiert. In der NZZ vom 17.Okt. 2014 erschien ein Artikel, den wir mit der freundlichen Genehmigung des Autors hier wiedergeben.Seine eigene Odyssee begann 2002, als der damalige Wirtschaftsstudent wegen seiner politischen Aktivitäten in der Demokratischen Republik Kongo verhaftet und gefoltert wurde. Mbolela sah sein Leben in Gefahr und entschloss sich zur Flucht. Über Kamerun, Nigeria, Benin und Burkina Faso gelangte Mbolela nachMali. Original Author:  Rico Steinemann

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