Sie sehen hier eine Liste aller Archipel Artikel der Ausgabe 235 (03/2015).

DEUTSCHLAND

DEUTSCHLAND

70 Jahre Ende des Zweiten Weltkrieges: Einladung nach Demmin in Deutschland Im letzten Archipel vom Februar 2015 wurde ausführlich über den Missbrauch der Geschichte durch Neonazis in der Stadt Demmin in Mecklenburg-Vorpommern berichtet. Jedes Jahr veranstalten diese einen Fackelmarsch im Gedenken an die deutschen Opfer vom Kriegsende. Seit mehreren Jahren ruft das «Aktionsbündnis 8. Mai Demmin», in dem das EBF Mitglied ist, zum Widerstand dagegen auf.Dieses Jahr laden wir alle herzlich zu verschiedenen Anlässen vom 7. bis 9. Mai 2015 ein: an eine internationale öffentliche Konferenz, an eine Anti-Kriegsdemonstration mit Präsenz auf der Strasse gegen den Marsch der Neonazis und an ein grosses Friedensfest.Das Programm und ein Anmeldeformular zum Ausfüllen und Einschicken finden Sie in der Beilage zu diesem Archipel. Wir freuen uns über möglichst viele Teilnehmer_in-nen! EuropäischesBürgerInnenforumDeutschland Kontaktadresse:ulenkrug(at)t-online.de Original Author:  Europäisches BürgerInnenforum

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ROMA IN SERBIEN: Wer anders ist, hat nicht die gleichen Rechte

ROMA IN SERBIEN: Wer anders ist, hat nicht die gleichen Rechte

Es ist nicht weiter verwunderlich, dass sich ein grosser Teil der serbischen Bürger_innen mit zweifelsfreier Roma-Abstammung, in den Volkszählungen nicht als Roma identifizieren lässt.Die älteren Generationen der meisten Balkanvölker sehen seit ihrer Kindheit eine Roma-Frau als eine böse Frau. Wenn die Kinder unartig waren, haben ihre Eltern versucht, ihnen Angst zu machen mit der Drohung  «wenn ihr nicht brav seid, kommt eine Zigeunerin und trägt euch weg in ihrem Sack». Manche mögen sich mit einer gewissen einfältigen Nos-talgie an diese Momente ihrer Kindheit erinnern, doch was würden sie denken, wenn eine Roma-Mutter ihren Kindern laut sagen würde: «Wenn ihr nicht brav seid, kommt eine Serbin / Kroatin / Albanerin oder – (Gott behüte!) – eine Slowenin und trägt euch weg in ihrem Sack»? Original Author:  Božidar Jakšic Belgrad

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Ein Projekt für junge Roma in Belgrad

Ein Projekt für junge Roma in Belgrad

In der Archipel-Nummer 227 (Juni 2014) haben wir über ein Austauschprojekt für junge Roma und ihre Freund_innen aus drei Ländern - Serbien, Frankreich, Deutschland - informiert. In dieser Ausgabe möchten wir Ihnen einige Neuigkeiten berichten.Diese Initiative, die auf freundschaftlichen Beziehungen zwischen serbischen Roma (die 2003 von Deutschland nach Serbien «rückgeführt» wurden) und deutschen Aktivist_in-nen für ein Bleiberecht für Roma basiert, hat seit 2012 nun schon mehrere Treffen organisiert. Das letzte in der Serie fand letzten Sommer in Belgrad statt (siehe Archipel Nr. 230), wo sich über zwanzig Jugendliche zwischen 13 und 24 Jahren während einer Woche zusammen mit einer Hip-Hop-Gruppe aus Belgrad (Roma Sijam) zum Thema Diskriminierung durch Tanz, Theater und Video auseinandergesetzt haben.1 Neue Projekte sind geplant, einerseits ein neues Jugendtreffen im Sommer 2015 in Marseille, auch ein Frauentreffen2 und ein Fortbildungsseminar für Erwachsene (speziell für Erzie-her_innen, Lehrer_innen u.a.) zum Antiziganismus in Europa. Original Author:  Johanna Bouchardeau

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RUMÄNIEN:Kennt ein rumänischer Bauer seine Nachbarn noch?

RUMÄNIEN:Kennt ein rumänischer Bauer seine Nachbarn noch?

Vor  kurzem ging das  «Internationale Jahr der familiär betriebenen Landwirtschaft» (2014) zu Ende und 2015, das «Internationale Jahr der Böden», begann. Für die Zukunft unseres Ernährungssystems und für ein nachhaltiges Management unserer natürlichen Ressourcen sind sie gleich wichtig. Doch wie sieht die Realität aus?Mit seinen Millionen von kleinen und unterschiedlichen Höfen steht die bäuerliche Landwirtschaft Rumäniens in diesen beiden Jahren im Scheinwerferlicht. In der Vergangenheit waren die Bauern nicht nur Eigentümer des fruchtbaren Landes, sondern – und das ist besonders wichtig – die guten Hüter dieser Flächen. Nach ihrer Grösse (durchschnittlich 2,5 ha), der engen kulturellen Bindung an Grund und Boden und ihrer agro-ökologischen Einstellung waren die Bauern die Grundlage der rumänischen Nahrungsmittelkette und stellten dabei sicher, dass das natürliche Erbe für künftige Generationen kleiner Bauernfamilien bewahrt wird. Es gab da mindestens einen eindeutigen sozialen Faktor in der bäuerlichen Landschaft Rumäniens: ein Nachbar zu sein bedeutete mehr als das anliegende Land zu besitzen, es bedeutete fast so etwas wie Familie. Original Author:  Attila Szocs (Aktivist für Landrechte Eco Ruralis, Rumänien)

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LESERBRIEF

LESERBRIEF

Die Ermordung mehrerer Redakteure von Charlie Hebdo und noch anderer Menschen, die das Pech hatten, zufällig dort auf der Strasse zu sein, ist ein schreckliches Verbrechen. Die technische und organisatorische Professionalität der Mörder und die religiöse Motivation, auf die sie sich beriefen, sind beängstigend. Aber deswegen bin ich noch lange nicht Charlie! Dass sich «Je suis Charlie» so locker reimt, kann doch kein hinreichender Grund dafür sein, sich mit den Mohammed-Karikaturen zu identifizieren, die die zentrale Figur des Islam auf primitive Weise lächerlich machen. Das, was ich unter einer Pointe, unter intelligentem Humor verstehe, etwas also, worüber ich lachen kann, fand ich in dem, was ich in der deutsch-sprachigen Presse von Charlie Hebdo zu sehen bekam, nicht. Das ist, meiner Ansicht nach, primitiver «Stürmer»-Stil. Die Franzosen haben es, vor den Morden, vielleicht ähnlich gesehen, die verkaufte Auflage von Charlie Hebdo war ja bis dahin sicher nicht nur zufällig mikroskopisch klein. Original Author:  Peter Warta, Wien

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Aktuelle Termine

Okt 2017
24
20:15
Buchlesung in St.Gallen mit Emmanuel Mbolela

MEIN WEG VOM KONGO NACH EUROPA
Zwischen Widerstand, Flucht und Exil; mit dem Autor Emmanuel Mbolela
St.Gallen, Palace, Zwinglistr. 3, Lesung in französischer Sprache mit deutscher Übersetzung
Flyer hier


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