Sie sehen hier eine Liste aller Archipel Artikel der Ausgabe 250 (07/2016).

AGROKONZERNE: Das internationale Monsanto Tribunal

AGROKONZERNE: Das internationale Monsanto Tribunal

Seit Jahren regt sich in der Zivilgesellschaft grosser Widerstand gegen den Agrokonzern Monsanto. Am 21. Mai, dem internationalen Protesttag «March against Monsanto», gingen weltweit Tausende auf die Strasse. Mit dem Monsanto Tribunal wird nun öffentlich dem Unternehmen der Prozess gemacht. Original Author:  Esther Gerber Amsterdam, den 7. Juni 2016

weiterlesen

KOLUMBIEN: Eine vielversprechende Saat – trotz alledem

KOLUMBIEN: Eine vielversprechende Saat – trotz alledem

Bauern, Bäuerinnen und die indigene Bevölkerung in Kolumbien führen einen schwierigen Kampf um die Bewahrung von traditionellem Saatgut und für die Ernährungssouveränität. Genveränderte Maissorten sind dabei ihre gefährlichen Gegnerinnen. Neue Tests beweisen deren Präsenz.Ausgehend von ein paar Maiskörnern, die in einer gut umsorgten Erde gepflanzt werden, können wir Saatgut vermehren und dieses mit anderen Menschen teilen, die wertvolle Samen verwenden möchten und sie selber vervielfachen wollen. Ich bin optimistisch – trotz vieler Schwierigkeiten: Unsere Arbeit in Kolumbien mit dem Netzwerk «Red de Guardianes de Semillas de Vida» (RGSV, Hüter_innen der Samen des Lebens) in Verbindung mit unserem kleinen französischen Verein «Les Pieds dans la Terre» (die Füsse in der Erde) [3] und einzelnen Organisationen in Frankreich und in der Schweiz geht voran! Vieles ist besser geworden: Es gibt mehr und mehr selbst produziertes Saatgut; mehr und mehr Leute interessieren sich dafür, reden darüber und werden aktiv. Original Author:  Cynthia Osorio Torres*

weiterlesen

SPANIEN: Die Hoffnung stirbt zuletzt!

 SPANIEN: Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Angesichts der aktuellen Situation unserer Freund_innen der andalusischen Gewerkschaft SAT/SOC 1 in Somontes, fällt mir dieses alte Sprichwort La esperanza es lo último que se pierde! (Die Hoffnung stirbt zuletzt) ein. In der heutigen Zeit gibt es nur einige Orte und immer weniger Menschen, denen es möglich ist, die Hoffnung nicht sterben zu lassen.Ich selbst fühle mich glücklich, zu diesen Menschen zu gehören und Einige von ihnen zu kennen. Ein Ort, der mich motiviert, befindet sich im Herzen Andalusiens im Tal von Guadalquivir. Dort haben die grossen Kalifen der Omeya-Dynastie die schönsten Pferde der Antike gezüchtet. Eine reiches Land mit armen Menschen. Und es ist kein Zufall; dieses Land wurde seit dem Sturz des Taifa-Königreiches von despotischen Generälen und Aristokraten regiert. Sie errungen den Sieg im heiligen Krieg gegen den Islam und verdunkelten die Lichter von Al-Andalus durch die Schatten der Inquisition. Eine lange und dunkle Inquisition, die es geschafft hat, bis in unsere Tage fortzudauern. Original Author:  Inaki Mendialdua Pinedo

weiterlesen

FRANKREICH: Wer kämpft, kann gewinnen

FRANKREICH: Wer kämpft, kann gewinnen

– jedenfalls mitunter. Bislang hat sich die seit nunmehr vollen drei Monaten anhaltende Streik- und Protestbewegung gegen das geplante «Arbeitsgesetz» in Frankreich zwar an diesem Punkt nicht durchgesetzt, jedoch bereits Einiges erreicht – und macht weiter. Wie das Kräfteringen ausgehen wird, steht allerdings noch nicht fest, denn das parlamentarische Tauziehen ist noch nicht beendet. Nach der Debatte im Senat vom 13. bis 28. Juni muss der Entwurf in die Nationalversammlung zurückgegeben werden, im Konfliktfall hat diese Kammer das letzte Wort. Die Zweifel wachsen allerdings, ob diese relativ lange Periode für die Regierung nicht doch schwer durchzustehen sein wird. Dazwischen liegt die  Fussball-Europameisterschaft, die an diesem Freitag in Saint-Denis bei Paris eröffnet wird. Original Author:  Bernard Schmid, Paris, den 13. Juni 2016

weiterlesen

WALD UND FELD: Neuigkeiten vom Widerstand in Bure

WALD UND FELD: Neuigkeiten vom Widerstand in Bure

Der Widerstand in Bure gegen die Endlagerung von Nuklear-abfällen wird fortgesetzt und ständig neu erfunden. Angesichts der kommenden Verseuchung eines ganzen Gebietes durch Atommüll stellen sich Fragen über die Zukunft von Landwirtschaft und Wald.Neben der kontinuierlichen Informationsarbeit über Kernenergie bilden sich eine Erweiterung und neue Perspektiven des Widerstandes heraus. Die Bindung und Verankerung im Herzen dieser ländlichen Gebiete ist ebenfalls eine zentrale Frage. Sie drohen zu ausschliesslichen Produktionszonen für die Städte zu werden, jeglichen Lebens entleert.Am Dienstag, den 17. Mai 2016, haben die Senatoren einen Gesetzesvorschlag geprüft, der die Beschleunigung der Inbetriebname des Zentrums für die Endlagerung von Nuklearabfällen CIGEO in Bure (Meuse/Haute Marne) als «Pilotprojekt in der Forschungsphase» anstrebt. Wenn dieses neue Gesetz in Kraft tritt, wird uns – ohne Abstimmung – ein gigantisches Atommüllprojekt aufgezwungen. Vor uns: Berge von Risiken, ein sich abzeichnendes finanzielles Desaster und der programmierte Tod eines ganzen Gebietes.Strahlende Aussaaten, keine verstrahlten Felder Original Author:  Einige aus dem französischen Osten

weiterlesen

letzte KommentareRSS

Avatarbild von Jochen Jochen hat den Artikel BUCHVORSTELLUNG: Eine kritische Analyse kommentiert.
Avatarbild von Gast Ein Gast hat den Artikel BUCHVORSTELLUNG: Eine kritische Analyse kommentiert.
Avatarbild von Christine de Bailly Christine de Bailly hat den Artikel SYRIEN: Überlebenswichtige Gärten kommentiert.

letzte AktivitätenRSS

Avatarbild von ute ute hat den Artikel RUMÄNIEN: Die grösste Protestwelle seit 1989 editiert.

Newsletter abonnieren

Adressen

Globale E-Mail Adresse:

France:
Hameau de St-Hippolyte
F-04300 Limans
Tel.: +33-492-73 05 98
Schweiz/Suisse:
St. Johanns-Vorstadt 13
Postfach 1848
CH-4001 Basel
Tel.: +41-61-262 01 11
PC/CCP 40-8523-5

Österreich:

Lobnik 16
A-9135 Bad Eisenkappel/
Železna Kapla
Tel.: +43-42 38-87 05
Fax: +43-42 38-87 05 4

Deutschland:

Hof Ulenkrug
Stubbendorf 68
17159 Dargun
Tel.: +49-399 59-20 329
Fax: +49-399 59-20 399

Ukraina | Україна:

vul. Borkanyuka 97
90440 Nizhne Selishche
Khust, Zakarpatia
Fax: +380-31 42-512 20

Romania:

Joachim Cotaru
RO-557168 Hosman (SB)
Tel. +40-740-959 389
Fax +40-269-700 700
 

Home - Themen - Archipel - Über das forumcivique - Shop - Mitmachen - Spenden

Europäisches BürgerInnen Forum - Forum Civique Européen - European Civic Forum - Foro Cívico Europeo