KIOSQUE: Annegang Magazin zur Überwindung der inneren Sicherheit

KIOSQUE: Annegang Magazin zur Überwindung der inneren Sicherheit

2008 haben drei Fotograf*innen und Aktivist*innen in Wien das Kollektiv Annegang gegründet. Das kollektive Arbeiten von Annegang versteht sich als Absage an die Individualisierungstendenzen der Kunstszene, die - mehr oder weniger notgedrungen - für ihre eigene Vermarktung produziert. Wir zücken keine moralische Keule gegen das große Geldverdienen, sondern stellen die Frage: wie teilen wir es auf? Wer schreibt seinen oder ihren Namen wo hin? Wer hat geschminkt, konzipiert, nachgedacht, wer hat mit wem diskutiert und hat was gesagt, wessen Idee war besser, wer hat auf den Auslöser gedrückt? Wer macht Kunst und wer nicht? Wir verstehen unser Arbeiten als Absage an l’art pour l’art, als Aufruf zu einem Verständnis von Kunst, die sich politisch positionieren muss. Wir schreien laut, und der Schrei heißt: no art is innocent. Je mehr ihr versucht, die Ideologie hinter dem Kunstwerk zu verstecken, desto mehr tritt sie zum Vorschein. Annegang: out now ! 2008 haben wir auch das erste Magazin publiziert, das in einer Reihe von unterschiedlichen Formaten steht - Printmedien, Interventionen, Ausstellungen, Diskussionen usw. Annegang schlägt mit künstlerischem und politischem Anspruch die Überwindung der inneren Sicherheit vor. Das Magazin ist Propaganda: fürs kollektive Tun, für die politische Alltagsintervention, für ein widerständiges Verständnis von Kunst, für das do-it-yourself (aber nicht vereinzelt) einer ganzen Gesellschaft. Es besteht aus 28 Beiträgen von KünstlerInnen und politischen AktivistInnen aus unterschiedlichen Zusammenhängen. Gemeinsam haben die Beitrage ihre Auseinandersetzung mit Mechanismen von Kontrolle und Überwachung und, vor allem, Widerständigkeiten, die ihnen entgegengesetzt werden können. Mit Bastelanleitungen und Spielkarten! Zu haben unter http://www.annegang.org oder info(at)annegang.org (pay as you wish+Porto) Der Artikel: Mit Sicherheit der Freiheit entgegen  ist dem Magazin Annegang entnommen  

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